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Wie geht man richtig mit Geld um? Vor wenigen Tagen lief die neue Staffel von "Ich bin ein Star - holt mich hier raus", auch besser als Dschungelcamp bekannt begonnen. Unter den Dschungelbewohnern findet man auch den langjährigen Moderator des Glücksrates. Viele Bekannte meinten, "Na der muss es ja nötig haben". Bei genauem hinsehen findet man heraus das es auch so ist. Peter Bond, ehemals Millionär, gesteht in einem Interview das er seit seiner Privatinsolvenz im Jahr 2006 von Hartz 4 lebt und ist als Arbeitsloser bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Vielen Promis und Unternehmer ergeht es so, zuerst eine steile Karriere, teure Autos, verschwenderische Frauen, völlig überzogener Lebensstil und das ständige Konkurrenzgehabe mit den Branchenkollegen. Alles muss größer, toller und besser sein, das Auto muss teurer sein als das des Nachbars, das Haus muss größer sein als das der Arbeitskollegen und im Urlaub muss es immer das beste Hotel im Ort sein. Doch oftmals kommt eines zum anderen, die Ereignisse überschlagen sich, Zahlungen fallen aus, Kunden springen ab oder Kunden kaufen aufgrund düsterer Rezessionsprognosen die Produkte nicht mehr. Wenn man in einer solchen Situation noch die Einnahmen für monatliche Fixkosten in Höhe von 10.000 Euro ranschaffen muss wird es eng, zumindest wenn man vorher seine gesamten Einnahmen sofort wieder pulverisiert hat. Früher dachte ich immer dass solch eine Einstellung etwas mit negativen Gedanken und einer pessimistischen Lebenseinstellung zu tun hat. Heute, nach etlichen Bauchlandungen bin ich klüger, habe sehr viel Lehrgeld für diese Überzeugung bezahlt. Heute weis ich auch, dass eine gewisse Vorsicht oder Sparsamkeit nichts mit Pessimismus zu tun hat, sondern eher etwas mit Cleverness. Die Gründe für einen "Absturz" können vielseitig sein: Kunden bezahlen gelieferte Waren oder Dienstleistungen nicht, du wirst Opfer eines Wirtschaftsbetruges, einer deiner Geschäftspartner sticht dich aus dem Feld und kündigt alle Kooperationsverträge mit dir oder deine Branche wird schlicht und ergreifend von der Rezession erfasst und es gibt einfach keine Aufträge mehr. Selbst der Staat kann dafür sorgen dass dein Unternehmen von heute auf morgen nicht mehr existieren kann, zum Beispiel wenn du ein Call Center besitzt. Wenn nun der Staat alle Werbeanrufe verbietet bezieht sich deiner Geschäftstätigkeit sofort auf einer illegalen Handlung und bist letztendlich gezwungen dein Unternehmen aufzugeben. Oftmals können die gestrauchelten Personen nichts für die Pleite, doch eine Mitschuld an den Konsequenzen trägt man im Prinzip immer. Wenn man in den guten Jahren immer einen guten Teil seines Einkommens zur Seite gelegt hätte, wäre diese Situation nichts fatales, man könnte erstmal in Urlaub fahren um den Kopf frei zu bekommen, neue Strategien überlegen und dann wohlerholt aus dem Urlaub zurück kommen und mit neuer Kraft zuschlagen. Wenn man nach der Pleite oder gewissen Zahlungsausfällen unbedingt auf neue Einnahmen angewiesen ist, muss man im Prinzip 24 Stunden arbeiten um eine drohende Privatinsolvenz zu umgehen. Oftmals ist es dann bereits zu spät, denn bis sich neue Kunden finden, und diese Ihre Aufträge oder Rechnungen bezahlen ist der Karren so tief in den Dreck gefahren, das nichts mehr zu retten ist. Während sich die einen beruhigt zurücklehnen können um alles zu überdenken, müssen die anderen kämpfen wie noch nie zuvor. Es gilt also einen Teil der Einnahmen zurückzuhalten, zu sparen. Und wenn nichts passiert, ist es eben der Grundstein für deine finanzielle Unabhängigkeit. "Reich wird man nur mit dem Geld das man nicht ausgibt", lautet ein altes Sprichwort. Leider kennen dieses Sprichwort viel zu wenige und die, die es kennen nehmen es meistens nicht Ernst. Das Jahr der großen Rezession, der Flaute und der Firmeninsolvenzen wird zeigen, wer clever war und vorausschauend gewirtschaftet hat und den Worst Case überlebt. "Spare in der Zeit, dann hast du in der Not", sagte mir immer meine Oma, und sie hatte recht mit dieser alten Binsenweisheit. P.S. Wie man am besten sein Geld spart (oder sicher verwahrt) verrate ich in den nächsten Tagen. Es ist eine geniale Sache (nein, keine Versicherung, auch keine Beteiligungen oder Immobilien) von der nicht einmal das Finanzamt oder im Ernstfall der Insolvenzverwalter etwas weiß. Aber mehr dazu in den nächsten Tagen. |
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