Die Skandale um die deutschen Bankhäuser reißt nicht ab. Seit kurzem ist die Postbank im Visier der Medien, aus gutem Grund: Der Vorstand soll trotz Verluste im zweistelligen Prozentbereich mehrere Millionen an Bonuszahlungen bekommen.Laut Pro Sieben hat die Postbank in den letzten zwölf Monaten hunderte Millionen Euro verloren, verursacht durch Fehlspekulationen. Denoch erhält der gesamte Vorstand der Postbank eine Bonuszahlung in Höhe von 16,2 Millionen Euro. Die Bonuszahlungen übersteigen bei einigen Vorstandsmitgliedern das eigentliche Jahresgehalt der Postbank. Der neue Wirtschaftminister von Gutenberg kommentierte dies mit "...das ist eine Frage des Geschmacks...". Ob eine Überarbeitung der Gesetze zur Einschränkung von Bonuszahlungen von Managern und Vorständen durch die Regierung in die Wege geleitet wird, ist immer noch unsicher. Gerade in Zeiten, in denen Angestellte wegen eines offensichtlichen Diebstahl von 1,30 EUR entlassen werden können, sollte vielleicht über eine ähnliches Verfahren mit Managern nachgedacht werden, die derart fahrlässig Kunden- und Anlegergelder in schwindelerregenden Höhen verzocken. Zum Thema Angestellte und Entlassungen wegen eventuellen Diebstählen: Heute lief ein Verfahren zweier Bäcker, die vom Arbeitgeber fristlos entlassen wurden weil sie sich am Brotaufstrich des Arbeitgebers bedienten um damit ihre Brote in der Mittagspause zu bestreichen. Das Gericht entschied diesmal zugunsten der zwei Bäcker. Das Gericht begründete das Urteil damit, das ein "Diebstahl" von Gegenständen mit einem sehr geringem Wert, wie etwa wenige Gramm Brotaufstrich eine frsitlose Kündigung nicht rechtfertigt. Es sei, laut des Richters "keine Verhältnismässigkeit". |